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Ist ein Kind gerade in Gefahr?110 anrufen

Sextortion: Wenn dein Kind mit Bildern erpresst wird

Wird dein Kind mit Nacktbildern erpresst: nicht zahlen, nicht mehr antworten, nichts löschen und möglichst sofort die Polizei einschalten.

Das kannst du jetzt tun

  1. Sag deinem Kind, dass es richtig war, sich anzuvertrauen. Die Schuld liegt beim Erpresser.
  2. Nicht zahlen und nicht auf Forderungen eingehen. Die Erpressung hört nach einer Zahlung meist nicht auf.
  3. Antwortet nicht mehr auf Nachrichten, aber löscht nichts: weder Chat noch Konto.
  4. Schalte möglichst sofort die Polizei ein, auch telefonisch. Frag dort, wie Beweise gesichert werden und wann ihr blockieren sollt.
  5. Lass die Bilder über Take It Down von teilnehmenden Plattformen entfernen.
  6. Hol dir Unterstützung beim Hilfetelefon.

Wie du jetzt mit deinem Kind sprichst

Bitte nicht

  • Geld zahlen oder weitere Bilder schicken.
  • Die Bilder weiterleiten, auch nicht an Familie, Schule oder Polizei per Messenger.
  • Dem Kind Vorwürfe machen.

Hier meldest du dich

  • Onlinewache der Polizei

    Anzeige online erstatten, wenn keine akute Gefahr besteht.

    Wähle dort dein Bundesland. Ist es im Internet passiert, gilt das Bundesland, in dem du wohnst. Du kannst auch anrufen oder zu jeder Polizeiwache gehen.

  • Take It Down

    Hilft, Nacktbilder zu entfernen, die vor dem 18. Geburtstag entstanden sind.

    Die Bilder bleiben auf dem Gerät. Übermittelt wird nur ein digitaler Fingerabdruck, mit dem teilnehmende Plattformen die Bilder finden und löschen. Ein Angebot des NCMEC aus den USA.

  • Hilfetelefon Sexueller Missbrauch

    Anonyme, kostenlose Beratung für Betroffene, Angehörige und Eltern.

    Mo, Mi, Fr 9–14 Uhr · Di, Do 15–20 Uhr